Corona-Impfung (aktualisiert 12.4.21)

Die COVID-19-Impfungen in unserer Praxis haben begonnen. Aufgrund des weiterhin bestehenden Impfstoffmangels werden zunächst nur begrenzte Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech und AstraZeneca möglich sein. Auch wir sind an die gesetzlich vorgeschriebene Priorisierung gebunden. Voraussetzungen für Ihre Impfung in unserer Praxis sind zunächst:

  1. Sie sind Bestandspatient, d.h. Sie werden von uns als Hausarzt behandelt.
  2. Sie haben noch keinen Impftermin im Impfzentrum.
  3. Sie sind älter als 70 Jahre
    oder
    sie haben Vorerkrankungen nach der Impfverordnung die als Risikofaktoren  für einen schweren COVID-!9 Verlauf gelten.

Für einen Impftermin können Sie sich mit dem entsprechende Formular auf unserer Serviceseite auf unserer Warteliste registrieren . Bitte rufen Sie uns nicht an, sonst können wir unsere telefonische Erreichbarkeit nicht mehr gewährleisten. Wir laden Sie telefonisch zur Impfung ein, eine Online-Buchung ist zunächst nicht möglich.  Da die Menge des wöchentlich lieferbaren Impfstoffes immer erst kurzfristig an uns übermittelt wird, können wir keine Prognosen darüber abgeben, wann Sie einen Termin bekommen. Für unsere internen Abläufe wäre es sehr hilfreich, wenn Sie jeden verfügbaren Impfstoff akzeptieren würden. Aufgrund der nicht mehr zu bewältigen Nachfragen zum Impfstoff der Firma AstraZeneca, haben wir eine Patienteninformation erstellt, die Sie bitte zunächst lesen mögen (Medizinische Risiken bewerten - AstraZeneca)

Zum Impftermin bringen Sie bitte Einwilligungserklärung, Aufklärungsbogen (Siehe Infos zum Ausdrucken auf unserer Serviceseite ) und Ihren Impfpass mit.

 

Impftermine in den zentralen Impfzentren können Sie nur nach persönlicher Einladung durch die Senatsverwaltung oder die KV-Berlin vereinbaren (weitere Informationen). Sie werden nach der gesetzlich festgelegten Priorisierung angeschrieben. Patienten mit entsprechenden Risikoerkrankungen, die bisher keine Impfeinladung erhalten haben,  benötigen ab dem 10.4.21 ein ärztliches Attest gemäß der gesetzlichen Impfverordnung. Dieses Attest können Sie per Mail bei uns anfordern.  Bitte sehen Sie von telefonischen Anfragen in der Praxis ab.

Hinweise zur Corona Infektion (aktualisiert 3-3-21)

Corona-Abstriche werden von uns nur nach vorheriger Anmeldung Mo-Do von 12-14:00 Uhr durchgeführt. Nutzen Sie möglichst unsere Online-Terminbuchung über Doctolib. Ob eine Testung (Schnelltest oder PCR) notwendig ist, entscheidet Ihr behandelnder Arzt.

Wenn Sie einen Infekt vermuten und zunächst nur eine ärztliche Beratung brauchen, hinterlassen Sie einen Rückrufwunsch via Mail oder auf unserem Anrufbeantworter oder buchen Sie eine Videosprechstunde. Ein Arzt wird Sie sobald wie möglich kontaktieren. Kommen Sie bitte nicht unangemeldet in die Praxis.

Um die Patientenzahl in der Praxis steuern zu können, erwarten wir zu Ihrer eigenen Sicherheit für alle Besuche eine Terminvereinbarung, Nutzen Sie dafür die Online-Terminvergabe, E-Mail oder die telefonische Anmeldung. Jetzt neu Videosprechstunde über unser Online Buchungsportal bei Doctolib buchen !

Wir empfehlen nicht zwingende Routinetermine zu verschieben. Insbesondere Risikopatienten sollten die Praxis nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt aufsuchen.

Wenn Sie Fieber und Atemnot haben, rufen Sie den Rettungsdienst. Tel.:112

Wenn Sie Fragen zum weiteren Vorgehen bei V.a. Corona-Virus-Infektion haben nutzen Sie auch die Beratungs-App der Charite CORONA-Virus-Verdacht.

Eine Patienteninformation des RKI zur Durchführung der häuslichen Isolierung bei leichter Covid19-Erkrankung finden sie hier: RKI Empfehlungen zur häuslichen Isolierung.

Allgemeinverfügung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf für Kontaktpersonen und Corona positiv getestete finden sie hier: Allgemeinverfügung

Corona-Hotline für unsere Patienten: 319 806 411

Praxis-Anrufbeantworter: 319 806 420 .

Ärztlicher Bereitschaftsdienst der KV Berlin: 116117

Corona-Hotline der Senatsverwaltung: 90282828

Aktuelles-Archiv

Aus unserer Praxis

Umgehen mit Corona-Ängsten

Bei Corona-Ängsten können Sie sich z.B. an Johannes Lauterbach wenden. Auf YouTube können Sie seine Entspannungstechniken kennenlernen.

Gesundheits-, ACT- und Logosynthese-Coach
Achtsamkeits-, Entspannungs- und Stimmtrainer
Mobil 0170.2112419
www.lauterbachcoaching.de
info@lauterbachcoaching.de
+++ Logosynthese, Achtsamkeits- und Schnell-Entspannungstechniken auch im Online Coaching +++

Die Asklepios-Tochter Minddistrict bietet ein kostenfreies E-Mental-Health-Modul an. Für das abspielen der kurzen audiovisuellen Kurse sind in der Regel 10- 15 Minuten nötig.

Hautkrebs-Screening

Ab sofort bietet unsere Praxis auch das von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Hautkrebs-Screening an. Versicherte ab dem 35. Lebensjahr haben alle 2 Jahre einen Anspruch auf diese Untersuchung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin !

PS.: Die Damen möchten bitte ungeschminkt und ohne Nagellack zum Screening kommen.

Praxis rezertifiziert 2018

Wir sind stolz und freuen uns über die Auszeichnung unserer Praxis durch die erneute Rezertifizierung der Stiftung Praxissiegel.

Durch das Zertifikat wird bestätigt, dass die Gemeinschaftspraxis Dres. Schlich und Schorn ein Qualitätsmanagement-System gemäß den Kriterien der Stiftung Praxissiegel e.V. erfolgreich eingeführt hat und umsetzt und kontinuierlich weiterentwickelt.

Stiftung Praxissiegel e.V. bestätigt die erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Praxisassessment (EPA Hausarzt) mit den Elementen

  • Selbstbewertung der Praxis
  • Patienten- und Mitarbeiterbefragung
  • Begehung und Fremdbewertung durch einen akkredierten Visitor
  • moderierte Besprechung der Ergebnisse im Team

sowie die vollständige Erfüllung von Kernanforderungen in den Bereichen Sicherheit und Infrastruktur.

Qualitätszertifikat 2014

Wir sind stolz und freuen uns über die erneute Auszeichnung unserer Praxis durch die Re-Zertifizierung der Stiftung Praxissiegel.

Durch das Zertifikat wird bestätigt, dass die Gemeinschaftspraxis Dres. Schlich und Schorn ein Qualitätsmanagement-System gemäß den Kriterien der Stiftung Praxissiegel e.V. erfolgreich eingeführt hat und umsetzt.

Stiftung Praxissiegel e.V. bestätigt die erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Praxisassessment (EPA Hausarzt) mit den Elementen

  • Selbstbewertung der Praxis
  • Patienten- und Mitarbeiterbefragung
  • Begehung und Fremdbewertung durch einen akkredierten Visitor
  • moderierte Besprechung der Ergebnisse im Team

3 Jahre nach der Erstzertifizierung hat unsere Praxis nunmehr alle Qualitätsanforderungen für die Re-Zertifizeirung erfüllt.

Bestandene Qualitätsprüfung

Im April 2010 hat sich unsere Praxis dem Europäischen Praxisassessment (EPA) angeschlossen. Durch diese zertifizierte Organisation wird unsere Praxis auf bestimmte vorgegebene Qualitätsstandards hin regelmäßig überprüft. Am 27.5.2010 fand nunmehr die erste Überprüfung durch einen externen Visitor statt. Wir freuen uns sehr, dass wir in fast allen Qualitätsbereichen überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben. Unsere Praxis erfüllt somit die Zertifizierungskriterien der Stiftung Praxissiegel.

Auch die Bewertung durch unsere Patienten war sehr positiv. So würden beispielsweise 95% der befragten Patienten unsere Praxis weiterempfehlen. Wir freuen uns über die insgesamt sehr positiven Ergebnisse der Befragung und die Anerkennung unserer Bemühungen. Und wir bedanken uns für Ihre Anregungen!

Die Ergebnisse der Patientenbefragung im Detail finden Sie hier.

Ausstellungen

Aktuelle Kunst in der Praxis

Abdelrahim Anas

Die Kunstwerke des im Sudan geborenen, Anas Abdelrahim (*1971) wandeln zunächst zwischen Imagination und Wirklichkeit und nehmen letztendlich vor unseren Augen Gestalt an. Die Formen und Sinne werden durch die Farben und Bedeutungen vergrößert und werden Poesie im Auge des Betrachters. Seine Werke waren unter anderem auch im Auswärtigen Amt und im sudanischen Nationalmuseum ausgestellt.

Kunstausstellung 2016

Berlin ins Licht gerückt

Helmut Stelzner, Jahrgang 1930, nach schwerer Krankheit zieht er 2002 nach Berlin um. Seine Leidenschaft gehört der Kunst, besonders der Fotografie. "Durch das Objektiv" betrachtet er seine Welt. Menschen, Architektur, Natur - sie werden durche diesen Blick in ein besonderes Licht gerückt und dadurch hervorgehoben, betont oder verfremdet - wie es das Motiv herausfordert. Besonders fasziniert ihn die Bilddiagonale, die er auch an Orten entdeckt, wo es leicht zu übersehen ist.

Kunstausstellung 2014

Menschen im Licht und in den Farben Afrikas

Hans – Joachim Becker, Jahrgang 1946, arbeitete von 1988 bis 2000 als Entwicklungshelfer in Tanzania und Uganda. Er ist gelernter Bauingenieur, Verkehrs- und Raumplaner und arbeitete in Afrika mit Selbsthilfegruppen u.a. in den Bereichen Aidsbekämpfung, Einkommensbildung und Kultur zusammen. Künstlerisch ist er Autodidakt mit Vorliebe zur gegenständlichen Malerei. Dabei experimentiert er mit Acryl, Ölkreide, Aquarell und Sprühtechnik. Die Gemeinschaftspraxis Dr. Schlich/ Dr. Schorn unterstützt in Nairobi/Kenya ein Projekt der ‚Ärzte für die Dritte Welt‘. Die Gemeinsamkeit Afrika ist Anlass meine Malerei in der Praxis zu zeigen. Die ausgestellten Bilder spiegeln das Licht und die Farben Afrikas wider. Sie zeigen Menschen in Städten in Alltagssituationen (insbesondere Straßen- und Kneipenszenen) und Begegnungen in der Weite der Landschaft und am Meer.

Kunstausstellung 2013

Horst Jacobi

2013 zeigten wir Bilder von Horst Jacobi. Der Charlottenburger Künstler wurde 1943 in Bonn geboren, dort war er zunächst als Architekt tätig, später als Kurator diverser Ausstellungen und Leiter der sozialen Künstlerförderung Berlin. Seit 2001 ist er als freischaffender Maler tätig.

Kunstausstellung 2012

Matthias Emmighaus

2012 zeigten wir Fotografien von Matthias Emmighaus. Mathias Emminghaus ist gelernter Fotograf mit 15 jähriger beruflicher Praxis. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Hilfsprojekte

Neues aus Nepal

Unsere Praxis unterstützt medizinisches Hilfsprojekt in Nepal

Ab Januar 2016 unterstützen wir finanziell monatlich das Gesundheitszentrum in Nepal von Brepal e.V.
In dem aus Spenden finanziertem Gebäude wird eine medizinische Versorgung angeboten, die fast westlichem Standard entspricht. Deutsche Ärzte kommen regelmäßig zur Ausbildung des medizinischen Personals vor Ort.
Wenn Sie mehr erfahren möchten oder selber spenden möchten, finden Sie weiter Informationen auf http://www.brepal.de.

Zusammenfassung der Aktivitäten im Jahr 2018

29 Ärztinnen, Zahnärztinnen, Physiotherapeutinnen, Hebammen, Ärzte und Zahnärzte kamen im Jahr 2018 nach Nepal in unsere Projekte. Wir sind weiterhin an einer guten Aus- und Weiterbildung unserer nepalesischen Mitarbeiter interessiert. Hier leisten und leisteten alle Beteiligten eine hervorragende Arbeit, wofür wir sehr dankbar sind.

Unser erster Health Assistant und Mitinitiator des Projektes Banjhakateri, Bishnu Bhusal, hatte uns aus persönlichen Gründen Ende 2017 verlassen. Die Lücke galt es zu füllen, was nicht einfach war. Mittlerweile haben wir aber einen enorm aktiven jungen Mann als Ersatz gefunden. Bijaya Lama hat für die Anstellung bei uns sogar Kathmandu verlassen, da er meinte, in seinem Krankenhaus nichts Neues mehr lernen zu können. Mit westlichen Ärzten zu arbeiten und von ihnen lernen zu können, war seine Motivation zu uns zu kommen. Er will auf jeden Fall für mindestens drei Jahre bleiben. Das ist die Zeit, die unser zweiter HA, Yamlal Bhusal, sicher brauchen wird, um dann das Zentrum verantwortlich zu leiten. Yamlal kommt aus dem Dorf und wird die Kontinuität auf Dauer gewährleisten. Die Zusammenarbeit klappt sehr gut, die Qualität der Arbeit wird sehr geschätzt.

Unsere Hebamme Rupa wurde von unseren Gynäkologinnen hervorragend ausgebildet, einschließlich des gynäkologischen Ultraschalls. Nach der Anstellung der zweiten Hebamme Kiran schickten wir Rupa zu einem Sonographiekurs ins Krankenhaus Dhulikhel. Fast alle Schwangeren in unserem Einzugsbereich kommen nun zu regelmäßigen Kontrollen inklusive der notwendigen Blutuntersuchungen. Risikoschwangerschaften können sehr viel besser betreut und bei Komplikationen in entsprechende Krankenhäuser überwiesen werden. Seit der Einführung der Sonographie im März 2015 ist keine Schwangere, die in unserer Betreuung war, verstorben.

Im November führten wir mit der nepalesischen NGO YES ein viertägiges Augencamp in unserem Zentrum durch. Der nepalesische Augenarzt operierte unter anderem 48 Patienten an einem Katarakt. Screeniguntersuchungen für ein nächstes Camp und notwendige Augenuntersuchungen wurden ebenfalls durchgeführt. Etwa 800 Patienten wurden gesehen.

Im Bereich Zahnmedizin organisiert Gerd Korves von Desoca e.V. die Einsätze seiner Kolleginnen und Kollegen für uns. Die Zusammenarbeit klappt super. Die Zahl der Zahnextraktionen geht zurück, was den Statistiken deutlich entnehmen kann. Bei den Schulreihenuntersuchungen nimmt die Zahl der anschließenden zahntechnischen Behandlungen deutlich ab. Es bleibt mehr Zeit für die Prophylaxe. Die Zahnärzte konnten unserer zahntechnischen Assistentin Asmitha sehr viele zusätzliche Kenntnisse in der praktisches Arbeiten vermitteln. In den Zeiten, in denen kein deutscher Zahnarzt zur Verfügung steht, kann sie aus Kathmandu abgerufen werden und selbständig tätig werden. Gerd hat im Frühjahr und Herbst jeweils vier Zahnärzte schicken können.

Im April 2018 wurde der erste Kaffee geerntet. Der Ertrag war nicht sehr groß, etwa 11 kg Trockenbohnen konnten nach Freiburg verbracht werden. Der Initiator, Michael Kruckenberg, fand eine kleine Rösterei, die daraus einen Espresso machte. Michael versteigerte die 10 kg und konnte die stolze Summe von 700 Euro erzielen. Da wir keine Kosten hatten und auch die Rösterei auf eine Kostenerstattung verzichtete, konnte das Geld 1:1 an die Bauern weitergegebenwerden. Die Bauern haben in der Zwischenzeit eine Kooperative gebildet und Land für einen weiteren Anbau von Kaffeepflanzen gepachtet. Sie wissen, dass die 70 Euro pro Kilo Kaffeebohnen eine Ausnahme war und sie in den nächsten Jahren ihre Erntemengen steigern müssen.

Am 10.03.2018 wurde der neue Health Post in Bigu feierlich eröffnet. Die Nonnen zelebrierten eine Medizinbuddha Puja, Geshala Lobsang leitete das buddhistische Ritual. Für uns alle waren das bewegende Momente. Wir haben drei schöne und praktikable Räume, in denen es sich gut arbeiten lässt. Prem (HA) und Sapna (Hebamme), sind kompetente Mitarbeiter dort. Kumari, eine junge Frau aus Bigu, kümmert sich um das Essen und reinigt das Haus. Sie ist enorm fleißig und passt gut zu uns. Desoca e.V. hat einen Raum mit der gleichen Dentaleinheit wie in Banjhakateri ausgerüstet und schickt nun auch Zahnmediziner/innen hierher. Das Zentrum wird sehr gut angenommen, wenngleich die Patientenzahlen geringer als in BKT sind.

Ganga, unser Landwirtschaftsexperte aus Banjhakateri, hat den Nonnen in Bigu geholfen, ein Gewächshaus zu bauen und sie im Anbau von Nutzpflanzen unterrichtet.

Seit 2018 versorgen wir die Apotheke der nepalesischen NGO KREMF mit den erforderlichen Medikamenten.

Hilfsprojekt in Nepal 2016

Liebe Freunde und Unterstützer,

so sieht es im Moment in unserem Dorf und vielen Teilen Nepals aus (siehe 1. Foto unten). Der Monsun ist in diesem Jahr wieder sehr stark und bringt enormen Niederschlag mit sich. Die Erde kann die großen Wassermassen einfach nicht mehr aufnehmen, so dass Schlammlawinen entstehen, die alles, was im Weg steht, mit sich reißen.

Es hat in Gulmi und anderen Landesteilen Nepals 4 Tage ununterbrochen geregnet, so dass viele Flüsse das Land überschwemmen und Straßen und Wege unpassierbar machen. Vor allem die vom Erdbeben zerstörten Gebiete sind davon betroffen. Es sind leider schon 54 Todesopfer zu beklagen. Die Menschen in Nepal bekommen einfach keine Ruhe, um sich von all den Katastrophen der Vergangenheit zu erholen. Im März und April 2015 ereignete sich das fürchterliche Erdbeben, von September bis Dezember 2015 fand der Streik und Konflikt mit Indien statt, der ebenfalls verheerende Folgen hatte, und nun bedrohen die Auswirkungen des Monsuns die Menschen. Das Erdbeben ist der geographischen Lage Nepals geschuldet, die zwei anderen Katastrophen sind aber von Menschen verursacht: der Streik durch das rücksichtslose Verhalten von Menschen mit ihren Individualinteressen, die Veränderung der allgemeinen Wetterlage durch das Global Warming. Die alten Menschen in Banjhakateri können sich nicht erinnern, jemals solche Niederschläge erlebt zu haben.

Hier ein Auszug aus einem Artikel, der in „Live Science“ am 20.07.2016 erschien:

„This year may be only half over, but 2016 is already on track to be the hottest year ever on record, with each of the first six months, from January to June, setting new temperature records, NASA officials announced this week.
For the first time, NASA shared a midyear climate analysis, doing so because temperature averages this year have been so in excess of previous data, agency officials said. NASA's data showed that each month in 2016 was the warmest respective month globally in the modern temperature record, which dates to 1880. This trend suggests 2016 will surpass 2015 as the hottest year on record, NASA said.
"2016 has really blown that out of the water," said Gavin Schmidt, director of NASA's Goddard Institute for Space Studies in New York City.“

Hauptverursacher des Klimawandels ist Kohlendioxid (CO2). Das Gas ist für mehr als 60 Prozent der weltweiten Erderwärmung verantwortlich. In den letzten 420.000 Jahren waren die CO2-Werte in der Atmosphäre niemals höher als heute. Die wichtigsten Quellen für CO2 sind Kohle, Erdöl und Gas. Etwa 97 Prozent der Emissionen in westlichen Industrienationen entstammten der Verbrennung dieser fossilen Rohstoffe zur Energiegewinnung. Rund 31,5 Milliarden Tonnen CO2 werden jährlich in die Erdatmosphäre geblasen – das sind mehr als 900 Tonnen in jeder Sekunde. Mit dramatischen Folgen: der Anstieg der globalen Temperaturen gefährdet ernsthaft die fragilen Wechselwirkungen des Weltklimas.

Die reichen Industrienationen, so auch Deutschland, sind die Hauptverursacher und Profiteure der Ausbeutung der fossilen Brennstoffe, die Suppe auslöffeln müssen die Menschen in Bangladesch oder wie jetzt gesehen, auch die Menschen in Nepal. Ihr mögt meine emotionale Art entschuldigen, ich bin erschüttert von den Nachrichten aus Nepal und den Bildern aus unserem Dorf. Wir versichern unser Hab und Gut in Deutschland mit Elementarversicherungen, die Armen müssen immer wieder von vorne anfangen.

Es ist aber gut zu wissen, dass Sie und Ihr an der Seite von Brepal seid und damit auch Hilfe in dieser Notlage möglich ist. Im Ward Nummer eins ist die kleine Schule völlig zerstört, einige Häuser in unserer Umgebung müssen abgerissen werden, die Toilette unseres Hausmeisterehepaars gibt es nicht mehr. Das Haus ist nicht sicher. Die Familie schläft zurzeit bei Freunden. Ich denke, dass Brepal in dieser Notlage helfen muss. Dank der großzügigen Spenden ist das möglich.

Um jetzt aber auch etwas Positives zu berichten: unser Haus und der Neubau des Personalwohnheims sind nicht betroffen. Wir haben vor zwei Jahren ca. 6.000 Euro für die Sicherung vor solchen Schlammlawinen investiert, diese Investition hat sich jetzt bezahlt gemacht. Das Wohnheim haben wir mit einem System von Erdplastiksäcken geschützt. Die neuen Häuser im Dorf müssten in Zukunft ebenso gesichert werden. Die Bauern haben das System schon während des Baus interessiert studiert und werden da sicher nach logistischer Hilfe fragen.

Bleibt an unserer Seite und vergesst nicht das ferne Nepal, auch jetzt nicht, wo wir in Deutschland und Europa ebenfalls genug Probleme haben.

Dhanyabad
Klaus

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